Von HR & Co. zum CHRO

Wie die Digitalisierung den HR-Bereich zum digital Business Leader verwandelt.

Von HR & Co. zum CHRO

Von HR & Co. zum CHRO 1920 1080 Daniel Beckstein

Unternehmen und ganz speziell Personalabteilungen erlebten einen immensen Wandel in den vergangenen Jahren und Jahrzenten. Nicht zuletzt die Pandemie galt als Brandbeschleuniger für die Weiterentwicklung der Aufgaben und Herausforderungen.

Wandel und Veränderungen geht meist mit Urängsten einher. Doch eine Änderung, gewollt oder ungewollt, birgt oft auch die Chance Dinge in eine Richtung zum eigenen Vorteil zu entwickeln. Nämlich dann, wenn Herausforderungen zu Chancen werden. Die Chance HR mit Hilfe der Digitalisierung von reaktiver Abteilung zu einem digitalen Business Leader zu verwandeln, wäre eine solche.

Getrieben von Wandel und Innovationen

Der Anforderungskatalog an moderne HR-Abteilungen war selten so vielfältig, komplex und umfangreich wie jetzt.
Auf der einen Seite sind die klassischen Tätigkeiten wie Bescheinigungen für Mitarbeiter erstellen, Lohn- und Gehaltsbuchhaltung, Trainings vorbereitet und Zeugnisse verfassen und vieles mehr das täglich Brot für Personalbeauftragte. Im Zeitraffer durch die Jahrzehnte, beginnend mit der rasenden Verbreitung der Computer und dem darauffolgendem Siegeszugs der vernetzten Kollaboration durch das Internet wurden diese Prozesse digitaler. Neue Programme unterstützten die Personalverwaltung, die Abläufe unterschieden sich aber nicht so sehr von der Zeit davor.
Auf der anderen Seite werden jetzt noch seitens der Soziologie und Demographie bzw. des Arbeitnehmermarktes viele Steine in den Weg gelegt, die alle Bereiche von Personalabteilungen betreffen.

> Neue Mitarbeiter wollen gefunden werden, trotz Fachkräftemangel
> Dezentrales Onboarding in Zeiten von Corona Homeoffice und New Work
> Mitarbeiterentwicklung und -motivation durch einen Anstieg neuer Software
> Mitarbeiterbindung um jeden Preis, trotz explodierender Fluktuation

HR-Verantwortliche wickelten die klassischen HR-Aufgaben meist reaktiv ab und konzentrierten sich auf die aktuell größten Baustellen. Und das ist gar nicht schlimm – es ist einfach so.

Quintessenz ist aber, dass Personalabteilung in den seltensten Fällen auf CxO-Ebene angesiedelt sind. Doch wie kann ein Umdenken stattfinden bzw. vorantreiben?

Mit den drei „A“s zum CHRO

Es gibt eine gute – und eine nicht so gute Nachricht. Die nicht so gute: Es handelt sich dabei um eine Herkulesaufgabe – und das ist vielen natürlich bereits mehr als bewusst. Man steht vor Veränderungsprozessen, die vielfach zunächst im Kopf stattfinden müssen. Change Management oder HR Transformation sind hier gern gewählte Schlagwörter. Betrachten wir uns die drei As für einen erfolgreichen HR-Wandel genauer:

Awareness:

Um den geänderten Lebens- und Arbeitswesen Rechnung zu tragen müssen diese Änderungen erkannt und in Veränderungsprojekten auch tatsächlich zu Veränderungen führen. Folgende Aspekte können hier kritische Entscheidungsfaktoren sein:

| Von der Misstrauenskultur zur Vertrauenskultur – von attended zu unattended Leadership
Führung ist eine komplizierte Tätigkeit: auf unterschiedliche Menschen in unterschiedlichen Situationen empathisch aber auch präzise einzugehen ist keine einfache Aufgabe. Hinzukommen nun die räumliche Entfernung – und ggfs. eine Unternehmenskultur die eher „Mitarbeiter-pessimistisch“ als optimistisch ist.
Führungskräfte auf diese veränderte Führungsrolle vorzubereiten ist eine der westlichen Aufgaben. Dabei geht es u.a. darum, Führung partizipativer zu gestalten, Vertrauen in entfernt arbeitende Mitarbeiter zu entwickeln und die Freiräume als Chance zu begreifen. Wer jedoch glaubt, dass dies ohne Regeln geht, wird erkennen müssen, dass wie bei der Kindererziehung Laissez-faire nicht mit antiautoritär zu verwechseln ist. Unattended Leadership benötigt Vertrauen – aber auch klare Spielregeln und SMARTe Ziele. Das schafft Vertrauen und sichert die erforderliche Ergebnisorientierung.

| Anpassung der Mitarbeiter-DNA
Doch es liegt nicht nur an den Führungskräften. Gerade auch die Mitarbeiter müssen für neue Freiräume begeistert – und mit Ergebniserwartungen konfrontiert werden. Gibt es hier Einverständnis erzielt man das Beste aus beiden Welten: mehr Freiheit und höhere Produktivität. Dann kann man auch während eines Calls die Wiese von Unkraut befreien oder einen Kuchen backen.

ADAPTABILITY

| Moderne Arbeitswelten – Arbeiten wie zuhause
Menschen möchten sich bei Ihrer Arbeit wohlfühlen. Das hat primär mit der Aufgabe, der Verantwortung und Wertschätzung zu tun – aber eben auch mit der Umgebung. Moderne Arbeitswelten schaffen unterschiedliche Räumlichkeiten für unterschiedliche Aufgaben: teamorientierte Arbeitszonen, Ecken für die konzentrierte Arbeit und Bereich zum Socialising. Und Homeoffice wird verstärkt durch Remote Work ersetzt werden: egal zu welcher Zeit, an welchem Ort. Einzig und allein das Ergebnis zählt.

| Hilfe schnell verfügbar
Gerade wenn man entfernt arbeitet wird die Bereitstellung von Hilfe auch über Distanz immer wichtiger. Hier helfen moderne Digital Adoption Lösungen, um direkt in der Software Hilfe zu geben, wenn es benötigt wird.

AGILITY

| Dynamische Kapazitätsstrukturen schaffen
Es wird immer herausfordernder, Mitarbeiter in ausreichender Qualität und Quantität zu gewinnen – und zu halten. Zudem wechseln Mitarbeiter die Bereiche und müssen sich immer schneller in neue Aufgaben und Systeme einarbeiten. Ferner werden Mitarbeiter in manchen Bereichen immer stärker durch Freelancer unterstützt, um Spitzen abzubauen. So wird wie Workforce zukünftig verstärkt dynamisiert um sich auf diese Anforderungen agil anzupassen. Gerade für das Onboarding neuer Mitarbeiter- und auch die Vermittlung von Veränderungen in bestehenden Softwaresystemen bieten sich Digital Adoption-Lösungen an.

| Agile Strukturen
Neben der Personalkapazität müssen auch organisatorische Strukturen flexibel auf Änderungen reagieren können. Dabei sind kooperative Organisations- und Teamstrukturen essentiell. Diese verstehen Prozesse meist gesamthaft und können leichter Anpassung vornehmen als „betonierte“ Organisationsstrukturen.

Aus unserer Sicht gibt es hier ein umfassendes Aufgabenspektrum. Aber jetzt kommt auch die gute Nachricht: man hat es selbst in der Hand. Werde zum „C“ und Businesstreiber des Unternehmens. Die Wahl muss jeder selbst treffen: Personalleiter oder CHRO.

Digital Adoption als Chance zum Aufstieg

Eines dieser abteilungsübergreifenden Projekte, die viele Hausaufgaben moderner HR-Abteilungen im Nu abschließt, ist Digital Adoption. Einige Beispiele sind bereits bei der Ausführung der drei As gefallen. Auch der Artikel „Digitale Macher“ aus der ihk Wirtschaft (07-08/2022) bestätigt, dass in vielen Unternehmen Menschen gesucht werden, die die betriebliche Digitalisierung vorantreiben und die Fäden von digitalen Innovationen in den Händen halten. Das müssen aber nicht nur technische Themen wie digitale Shops oder die Schnittstellenkommunikationen mit Lieferanten sein, sondern vor allem auch firmeninterne Projekte zur Effizienzsteigerung oder Fehlerreduktion. Genau die Themen wo Digital Adoption nachweislich erfolgreich unterstützt.

Die folgende Grafik verdeutlicht wie AppNavi in Deinem Unternehmen zum Einsatz kommen könnte:

Du möchtest ebenfalls etwas bewegen und Deine Personalabteilung im Unternehmen eine gewichtigere Rolle zukommen lassen? Dann lass Dich gerne von uns im Rahmen von Digital Adoption beraten oder Dir AppNavi zeigen lassen – wir freuen uns auf Dich.

Kontakt

AppNavi GmbH
+49 89 262 025 490
pr@appnavi.eu
https://appnavi.eu

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